Joel Frederiksen und Axel Wolf entführten im Gemeindesaal Hallbergmoos mit tiefem, berührendem Bass begleitet von feinen Lauten- und Theorbenklängen in himmlische und luziferische Gefilde.

 

Der Hallberger vom 07.12.2016:

"Bass und Laute – ein Abend der feinen Töne

 Ein volles Haus bescherten Joel Frederiksen und Axel Wolff mit „Battaglia“ der erstKlassiK Reihe.

Die Attribute „ungewöhnlich, außergewöhnlich, anrührend und teils mystisch“ beschreiben das Konzert mit Laute, Theorbe und Bass. Mit „Battaglia, der Kampf zwischen himmli- schen und luziferischen Mächten“ war der Lieder- und Lautenabend tituliert, wobei das himmlische Element überwog in den Werken der Barockmeister. (...)  „Welch ein Bass!“ mochte manch‘ ein Zuhörer denken, wenn Frederiksen bis in die Tiefen bis unterhalb des großen F hinabstieg! Wundervoll sang Frederiksen das ausdrucksstarke „Chi confort’ahimé“ (Wer soll mich bloß trösten?) des Engelsfürsten Luzifer von Giulio Caccini mit seinen reichen Koloraturen.(...) Wolf spielte sein Instrument mit einer technischen Brillanz, gepaart mit einer Ernsthaftigkeit, Leichtigkeit und unglaublicher Hingabe. Schon die ersten Töne machen deutlich, dass sich technische Brillanz und unbändige Spielfreude in idealer Weise verbinden, die feinsinnige Toccata prima für Theorbe von Giovanni Girolamo Kapsberger war ihm wie auf den Leib geschrieben. „Zum ersten Mal spiele ich übrigens stehend, ich habe gemerkt, dass die Laute so noch viel schöner klingt“..."

(Text/Foto: sab)

 

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