Konzertprogramm

Samstag, 12. Oktober 2019, 19:00 Uhr
Gemeindesaal Hallbergmoos, Theresienstraße 6

Duo Mélange

„Tänze von Bach bis Piazzolla“ - Musik für Flöte und Marimba

Almut Unger, Querflöte/ Thomas Laukel, Marimba

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Das Leipziger Duo Mélange nimmt seinen Namen ernst – die Musiker mischen Stile und Epochen und verknüpfen Einflüsse aus verschiedenen Musikrichtungen zu einem vielfarbigen Gesamtkunstwerk. Die klassische Querflöte wird mit der Marimba, einem dem Xylophon ähnlichen Schlaginstrument kombiniert. Ihr warmer, weicher, durch Resonanzrohre verstärkter Klang begleitet das variantenreiche zarte und leise, aber auch kraftvoll-virtuose Spiel der Querflöte. So wird die musikalische Lyrik eines Johann Sebastian Bach, Astor Piazzolla und Aram Chatschaturjan in völlig „neuem Gewand“ zu Gehör gebracht - exotisch, schmeichelnd, virtuos.

Ein besonderes Hörerlebnis erwartet die Zuhörer am 12. Oktober 2019 in Hallbergmoos.

Das Leipziger duo mélange nimmt das Publikum mit auf eine außergewöhnliche Klangreise: Almut Unger und Thomas Laukel kombinieren die klassische Querflöte mit der Marimba, einem dem Xylophon ähnlichen Schlaginstrument, das hierzulande noch recht selten zu hören ist und seine Wurzeln in der südamerikanischen Folklore bzw. im nordamerikanischen Jazz hat.

Fast alle Werke wurden eigens für die einzigartige Besetzung arrangiert. Dem Zuhörer werden daher manche Stücke zwar bekannt vorkommen, die Umsetzung auf dem außergewöhnlichen Instrumentarium ist jedoch ein besonderes Klangerlebnis.

Das neue Programm des Ensembles widmet sich Tänzen unterschiedlichster Art, darunter befinden sich Sätze aus Suiten von J. S. Bach und Klänge aus Chatschaturjans Ballett „Gayaneh“ (u.a. der berühmte „Säbeltanz“). Besonders gespannt sein darf man auf die Gegenüberstellung von Werken des Tangoaltmeisters Astor Piazzolla mit der zeitgenössischen Komposition „Im Schatten des Tangos“ von Vladimir Genin. Das Stück wurde 2017 im Auftrag von Clarissa Böck & Raphael Nick komponiert. Das junge Duo wünschte sich eine Komposition, die sich mit dem Tango mithilfe von modernen

Kompositionstechniken auseinander setzt. Diese überraschend klingenden Techniken interpretiert Vladimir Genin niemals als Selbstzweck und nicht nur als bloße Erweiterung der musikalischen Palette beider Instrumente – vielmehr sind sie wie Bühnendekorationen von verschiedenen Szenen eines Liebesdramas, welches sich vor den Zuhörern in dieser Musik abspielt. Darauf verweist auch der Titel: Es geht hier nur um den «Schatten des Tangos», um nostalgische Erinnerungen, die in diesem leidenschaftlichen Paartanz für immer aufbewahrt bleiben.

  

Das duo mélange konnte vor einiger Zeit bereits sein zwanzigjähriges Jubiläum feiern und ist damit das deutschlandweit erste Ensemble dieser Art. Almut Unger und Thoms Laukel blicken auf hunderte gemeinsame Konzerte im ganzen Bundesgebiet und dem benachbarten Ausland zurück. Der Ensemblename ist in mehrfacher Hinsicht Programm: die Instrumente verschmelzen zu einem außergewöhnlichen Klanggemisch, und die interpretierten Werke sind eine vielfarbige Mixtur aus den unterschiedlichsten Musikstilen und Epochen. Teils bekannte teils wenig gespielte Stücke finden in den phantasievollen Transkriptionen ihre meisterhafte Umsetzung; der Charakter der Originale geht aber dennoch niemals verloren. Die Musiker lassen auch immer wieder zeitgenössische Klänge in die Programme einfließen, teilweise unter Hinzunahme weiterer Instrumente aus der unerschöpflichen Familie der Schlaginstrumente. Das Ensemble vergab verschiedene Kompositionsaufträge und hat zahlreiche Stücke uraufgeführt.

Almut Unger wurde in Leipzig geboren und absolvierte ein Künstlerisches Studium im Hauptfach Querflöte an den Musikhochschulen in Weimar, Budapest und Leipzig.

Thomas Laukel wuchs in Kassel auf und studierte Klassisches Schlagwerk an der Musikhochschule Hannover, an der Universität der Künste Berlin sowie in der Orchesterakademie der Staatskapelle Berlin.

Als „duo mélange“ nahmen sie gemeinsam mehrere CDs auf und waren bei verschiedenen Konzertreihen und Festivals zu Gast (z.B. Deutsches Mozartfest, Festival Mitte Europa). Daneben sind beide auch als Solisten, in verschiedenen Kammermusikformationen und Orchestern zu erleben (z.B. Gewandhausorchester Leipzig, Staatskapelle Berlin, MDR-Sinfonieorchester) und gehen jeweils pädagogischen Tätigkeiten nach.

Weitere Informationen unter www.duo-melange.de

 

 

 Samstag, 23. November 2019, 19:00 Uhr
Gemeindesaal, Hallbergmoos, Theresienstraße 6

Das Orchestrale Pianoforte 

Zum 200. Jubiläum von Clara Schumann (1819-1896)

Heike-Angela Moser und Luciano Bitterlich, Klavier zu 4 Händen

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Als berühmte Klaviervirtuosin, Komponistin, Managerin, Ehefrau von Robert Schumann und achtfache Mutter gilt Clara Schumann als eine der bedeutendsten Frauen des 19. Jahrhunderts. Im kleinen bürgerlich-privaten Salon sowie auf der großen Bühne war das Klavier Ausdruck ihrer Seele. Wie viele orchestrale Klangfarben können heutzutage auf einem modernen Flügel entstehen? Der Dirigent Hans von Bülow nannte den Pianisten ein „zehnfingriges Orchester“: Ist es also möglich, mit vier Händen eine Symphonie erklingen zu lassen?

Heike-Angela Moser (Nachfahrin Clara Schumanns) und Luciano Bitterlich begeben sich auf einem geheimnisvollen Weg des vierhändigen Klavierspiels, auf dem aus kantablen Holzbläsern und Bratschenstimmen, aus norwegischen Tanzstücken und aus einem Klavier-Quintett ein Dialog zweier Pianisten wird.

 

   

 

Samstag, 27. Juni 2020, 19:00 Uhr 
Gemeindesaal, Hallbergmoos, Theresienstraße 6

Rhapsody Three

erstKlassiK bringt die Musik zu ihnen nach Hause: Erleben Sie das Trio Rhapsody Three in einem Livestream aus dem Gemeindesaal Hallbergmoos und genießen Sie die Musik frei Haus. Für  Abonnenten gibt es ein spezielles Live-Angebot

Sie finden den Link zum kostenlosen Livestream am Samstag,
den 27. Juni 2020 hier auf www.erstklassik.info

Beginn: 19.00 Uhr, Dauer ca. 1 Stunde, keine Pause

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Es spielt das Trio Rhapsody Three mit
Rebekka Hartmann – Violine
Margarita Oganesjan – Klavier
Markus Maier – Baritonsaxophon

Es ist beinahe schon eine Tradition bei erstKlassiK, dass in regelmäßigen Abständen eine Stradivari-Geige im Hallbergmooser Gemeindesaal erklingt. Dieses Mal handelt es sich um ein Instrument von 1675 und wird klangvoll und virtuos von Rebekka Hartmann gespielt, die als Solistin und Kammermusikpartnerin auf vielen internationalen Bühnen eine sehr erfolgreiche Konzertkarriere gestartet hat.

Das Motto des umwerfenden Kammermusik-Trios Rhapsody Three  ist „Erlaubt ist, was Spaß macht.“ Statt eines Cellos wird der Geige und dem Flügel ein Baritonsaxophon an die Seite gestellt. Dessen Fähigkeit, wie ein Chamäleon verschiedenste Klangfarben zu erzeugen, ermöglicht einen einzigartigen klassisch-modernen Sound.

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Auf sage und schreibe drei „Echo Klassik Awards“ in unterschiedlichen Kategorien bringen es die drei Musiker mit ihrer modernen Neuinterpretation des Klaviertrios. Geigerin Rebekka Hartmann, die Pianistin Margarita Oganesjan und der Saxophonist Markus Maier inszenieren populäre Meisterwerke auf ganz eigene Art und Weise neu und es entsteht eine Musik, die auf der Zunge zergeht: „Rhapsody in Blue“ von George Gershwin oder der „Nußknacker“ von P.I.Tschaikowsky - die überraschenden Arrangements, die Virtuosität und vor allem die pure Lust am Musizieren finden überall ein begeistertes Publikum.

Ganz besondere Wertschätzung erfährt nach eigener Aussage der drei Musiker die langjährige Zusammenarbeit mit Vladimir Genin. Er war der erste hochkarätige Komponist, der den ureigenen „Sound“ des Ensembles verstanden hat und sich das unbändige Klangpotenzial des Trios für seine eigene Tonsprache zunutze gemacht hat. Zwei der überaus effektvollen und charakteristischen Werke, die in den letzten Jahren entstanden sind, werden ebenfalls an diesem Abend erklingen.

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Livestream am 18. Juli ab 19.00 Uhr hier!
Plätze im Saal für Abonnenten und 20 weitere Tickets im Verkauf mit Voranmeldung.

Wie schon beim letzten erstKlassiK-Konzert sind auch am Samstag, den 18. Juli ganz herzlich die Abonnenten zum Live-Musikerlebnis eingeladen. Zusätzlich gibt es diesmal 20 Plätze für weitere Besucher. Ab 19.00 Uhr wird das erstKlassiK-Konzert am Konzerttag wieder als Livestream hier auf dieser Seite zu sehen sein.

Für die zusätzlichen Plätze ist ebenfalls eine Voranmeldung über das Kontaktformular auf dieser Seite notwendig. Die ersten 20 eingehenden Anmeldungen werden berücksichtigt und bekommen eine Bestätigungsemail mit den Zahlungsmodalitäten der Vorabüberweisung. Die Überweisung muss bis 16. Juli eingegangen sein.
Der Ticketpreis beträgt 14.–€.

 

Hinweise für Konzertbesucher:

Wir bitten die Abonnenten, sich über das Kontaktformular auf dieser Homepage bis spätestens Freitag, 17.07.2020 um 12.00 Uhr für den Konzertbesuch mit Namen, Adresse, Email und Anzahl der Personen anzumelden.
Bitte bringen Sie wie üblich ihre Abonnement-Karten zur Abendkasse mit. Falls Sie das Konzert am 18. Juli (Ersatztermin für 9. Mai) aus terminlichen Gründen nicht besuchen können, darf die Karte als Gutschein für ein anderes Konzert in der nächsten Spielzeit verwendet werden.

Vor allem beim Ein- und Auslass bitten wir, auf 1,50 m Mindestabstand zu anderen Personen zu achten.

Beim Einlass liegt ein Besucherformular aus, in das sie sich bitte eintragen.

Eine Handdesinfektion steht am Eingang bereit.

Bitte tragen Sie immer eine Maske, außer am Sitzplatz.

Die WC-Nutzung ist nur für jeweils eine Person zulässig.

Aus hygienischen Gründen ist leider ein Catering nicht möglich.
Es stehen aber Mineralwasserflaschen an jedem Platz bereit.

Einlass in den Saal ist ab 18.30 Uhr.

 

 

Samstag, 18. Juli 2020, 19:00 Uhr, Gemeindesaal Hallbergmoos

Ein Fest für Beethoven

zum 250. Jubiläum von Ludwig van Beethoven ( 1770–1827 )

Wiener Kammersymphonie 

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Mátyás András und Lukas Medlam – Violinen
Nebojsa Bekcic – Viola
Sergio Mastro – Violoncello
Damián Posse – Kontrabass

Die Wiener Kammersymphonie ist ein Ensemble, das 2006 von fünf in Wien tätigen Spitzenmusikern gegründet wurde. Zu ihrem Kernrepertoire gehören die Werke der Wiener Klassik. Das Kammerensemble übernimmt dabei die im 19. Jahrhundert übliche Praxis, Orchesterwerke  in  Bearbeitungen für kleinere Besetzungen zu spielen. In dieser personell reduzierten Form bringt die WKS z.B. in der „Coriolan Ouvertüre“ und der „8. Sinfonie“ ganz neue und überraschende Dimensionen – intim und transparent – zum Vorschein.

In dieser großen Verneigung vor Beethoven mischt jedoch Vladimir Genin die Karten auf dem Geburtstagstisch neu: Sein Werk „GeBeeth“, in dem sich eine Lieblings-Harmoniefolge von Beethoven und ein Zitat aus den Variationen über „God save the King“ zu erkennen geben,  ist zugleich eine Hommage und ein Gebet für Beethoven.

Aber in diesem Konzert werden die Werke von Beethoven nicht nur in einer reduzierten Besetzung aufgeführt wie seine Orchesterwerke, sondern es gibt auch den umgekehrten Prozess. Hier wird ein Klavierstück, das beeindruckende „Arioso dolente und Fuga“ aus der vorletzten Klaviersonate Nr. 31, für die Quintett-Besetzung transkribiert.

Erleben Sie Meisterwerke der Klassik in einer neuen „unerhörten“ Version.

Veranstalter des Konzertes ist die Gemeinde Hallbergmoos,
Bürgerarbeitskreis „Freundeskreis erstKlassiK“. 
Veranstaltungsort: Gemeindesaal, Theresienstr. 6,  85399 Hallbergmoos.

Foto: Credit Barbara Umbra

Ein Fest fuer Beethofen Programm

 

 

Schöner kann die Saison nicht ausklingen.

 

Programmeinführung

erstKlassik - Von der Weltbühne zum Salon!

Das Programm der Saison 2019/2020 fügt sich perfekt in das Selbstverständnis von erstKlassiK ein: eine Plattform der verfeinerten Unterhaltung und des musikalischen Gedankenaustausches zu sein. Oder wie man im 19. Jahrhundert sagte: ein Salon.

Im Hallbergmooser Salon erwartet Sie Witziges und Poetisches, überraschende Klangvariationen, interessante Besetzungen und bekannte Stücke in modernen Arrangements. 2019 und 2020 gilt es auch, zwei besondere Jubiläen zu begehen: Vor 200 Jahren wurde Clara Schumann geboren und 2020 feiern wir Beethovens 250. Geburtstag. Diese Jahrestage sind uns ein willkommener Anlass, die Künstlerpersönlichkeit Claras bzw. die Werke Beethovens näher zu beleuchten.

Es ist uns eine besondere Ehre, mit der Pianistin Heike-Angela Moser die Ur-Ur-Ur-Enkelin Clara Schumanns als musikalischen Gast begrüßen zu dürfen.

Bienvenue im Salon von erstKlassiK mit Genüssen...

für Ohren, Geist und Gaumen!

 

 

Erstklassik Hallbergmoos 2015 06 20 1098